SEPA bringt Erleichterung

IBAN und BIC sind zwei Begriffe, mit denen die Verbraucher in der kommenden Zeit noch häufiger konfrontiert werden. Es handelt sich hier um die beiden wichtigsten Begriffe im Rahmen der SEPA-Umstellung, der Umstellung auf eine 22stellige Kontonummer. Endlich wird es so sein, dass diese Art von Verwirrung ein bisschen entlockert wird. Bisher gab es vierstellige und sechsstellige oder eine achtstellige Kontonummern – je nach Bank. Damit ist ab dem 1. Februar 2014 Schluss, weil dann die Umstellung für alle auf SEPA erfolgt.

SEPA-Migrationsplan für Umstellung

Bisher gibt es nur recht wenige Unternehmen, die schon vollständig damit fertig sind sich die Bankverbindungen ihrer Kunden und Mitarbeiter geholt zu haben. Die wichtigste Neuerung bei der SEPA ist die Kennziffer, die künftig alle nationalen Kontoangaben (in Deutschland Kontonummer und Bankleitzahl) ersetzen wird. Die IBAN (International Bank Account Number) ist nun die internationale Bankkontonummer, die für Erleichterung im weltweiten Zahlungsverkehr sorgen wird. Je nach Land ist die IBAN allerdings unterschiedlich lang, aber immer gleich aufgebaut. Die IBAN enthält einen internationalen Teil, welcher sich aus einem Länderkennzeichen und einer Prüfziffer zusammensetzt, und einem nationalen Teil, der die dann immer noch gültigen Kontodetails enthält. Um den Unternehmen und Behörden die Umstellung auf SEPA zu erleichtern, hat die Kreditwirtschaft einen SEPA-Migrationsplan herausgegeben. Dieser verschafft selbst den Verbrauchern eine bietet Kreditwirtschaft, Unternehmen, öffentlichen Kassen, gemeinnützigen Organisationen schnelle Übersicht, was bei der Umstellung auf das SEPA-Verfahren zu beachten ist.

BIC und IBAN

Obwohl die IBAN und die BIC sich schon seit langer Zeit auf den Lohnzetteln befinden (und auf anderen Belegen aus dem Bereich Finanzen und Reichtum wie Informationen über Spareinlagen etc.), haben im Rahmen einer repräsentativen Umfrage gerade einmal etwas mehr als die Hälfte der Befragten angegeben im Juni 2013 etwas von der SPEA gehört zu haben. Besser informiert waren zu diesem Zeitpunkt bereit die Unternehmen, wobei die SEPA-Umstellung dort noch lange nicht abgeschlossen war in den meisten Fällen. Die BIC (Bank Identifier Code – ist sozusagen die Bankleitzahl von Deutschland) muss noch bis Februar 2014 bei inländischen Überweisungen und Lastschriften angegeben werden, international noch bis 2016. Mitarbeiter, die ab Februar 2014 Angst haben, dass sie kein Gehalt mehr bekommen, weil ihr Arbeitgeber ein bisschen hinten dran ist bei der Umstellung auf SEPA und diese noch nicht durchgeführt hat, diese Sorge ist allerdings unbegründet. In wie weit SEPA sich auf die Schnelligkeit von Überweisungen auswirkt, ist bisher nicht klar. Ziel ist es, das vor allem Überweisungen ins Ausland schneller gehen sollen.

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